16 July 2016

Kurische Nehrung

16.7. Königsberg Richtung Kurische Nehrung



Das Haus des Rates in Kaliningrad wurde nie bewohnt. Es ist geplant die Altstadt so zu restaurieren wie die Altstadt von Danzig. Wir sehen den Schlossteich, Münzplatz und Münzstraße. Wir besichtigen Kaliningrad vom Bus aus und sehen auch das Deutsche Konsulat. Links und rechts säumen schöne alte Bäume die Allee. Die Häuser werden restauriert und mit schönen schmiedeeisernen Zäunen versehen. Wir besichtigen das Emanuel Kant Denkmal und die Universität. Die Straße führt uns nach Kranz und dann weiter zur Kurischen Nehrung. Wir fahren die neue Autobahn, 38 km entlang, der ganze Stolz unserer RL Irina.die ganze Autobahn ist alle 50 m mit einer großen Lampe, die mit dem Stadtwappen verziert sind, bestückt. Er hat sich gesund beleuchtet. Und schon sind wir in Kranz mit der neuen Promenade. Nun  sind wir auf der Kurischen Nehrung 7000 Jahre alt, Endmoräne, Nehrung wird gepflegt, steht auf UNESCO Liste. Man muss immer Opfer der Göttin Leima bringen, Diese göttin verewigt ihren Namen nur mit guten Taten, die Bewohner hier erwehrten Gott des Donners und der Windes, 98 einzelne Inseln, die Göttin meringa hat Boote eingesammelt, sie sammelte in der Schürze Sand und schüttete den Sand aus . So entstand die Nehrung. Wanderdüne, Orte wurden versandet, Nidden, Sarkau ist der erste Ort, 360 m breit ist die schmalste Stelle auf der Nehrung, Walde Park,  breiteste Stelle 4 km breit. Wir fahren durch dichten Wald. Kurischen Nehrung Erde gebracht, Bepflanzung der kN dauerte über 100 Jahre. 180-200 Jahre als, Wald wächst weiter, 60 cm  fruchtbare Boden. NO fliegen die Vögel. Vogelwarte Fringilla. Seltene Vögel und Pflanzen, der Ornithologe Ivan erklärten seine die Vögel beringt werden und wohin sie fliegen und woher sie her kommen. Nach der Führung spendiert Irinia uns selbstgemachten Pilze Steinpilze mit dunklem Brot und Brotrinde, Kaffee, Gurken. Eine schöne Jause und eine sehr nette Geste von ihr. Wir fahren weiter auf der Nehrung bis ans Ende, Krähen gehören zu den klügsten Vögel, sie sichern sich immer den Ausgang, Eulen  sind doof, naiv. Birken, Espen, schwarze Beeren und rote Johannisbeeren, Butterpilze, wachsen hier wild nahe Rossitten . Thielemann hat hier gearbeitet, Wanderung auf die Düne. Holzwege führen zu Plattformen. Dünen sehen.  54 m hoch  , weiße Düne ist 67 m hoch viele russische Gäste. Möventeich, Schwäne, Reiher nisten hier. 
Rossitten 3,5 km breit, Dünenwanderung . In Rossitten machen wir Pause. 3x brannte die Nehrung. Und dann kommt die litauische Grenze. Wir klettern viele, viele Treppen hoch um zum höchsten Punkt der Düne zu gelangen und haben einen herrlichen Überblick über die ganze Steilküste. Der Sand ist sehr, sehr fein und ich habe mal eine Probe mitgenommen.  Wir fahren über die Autobahn von Kranz nach Rauschen.in Rauschen denkst du, du seist in Mitteleuropa, Touristen überall, viele, sehr viele schöne Cafés und feine Restaurants. Wir gehen zur Steilküste und beobachten die Badenden, gehen durch schöne Parks und kehren schließlich in einem feinem Gartenlokal ein. Roséweine von der Krim, Eisbecher, Bier Salat alles vom Feinsten wird serviert. Der Kellner spricht englisch, das Essen ist schmackhaft, wir sind glücklich, nur zu kurz bei diesem schönen Sommerwetter hier zu sein. Wir fahren auf der vorzüglichen Autobahn die Ca. 40 km zurück nach Kaliningrad. So ein schöner Tag. Und spät am Abend gehen wir noch in einen Bierkeller, trinken Bier und essen Pizza.

Insterburg und Tilsit


14 July 2016

Königsberg 14.7.2016



Es fällt auf dass die Stadt sehr, sehr grün ist und sehr hässlich. Alte abgewohnte Plattenbauten in der kompletten Innenstadt. Wir fahren ans Meer, nach Rauschen, Palnicken, Kranz, Pillau, ganz in der Nähe. Palnicken Bernstein Tagebau kam von den Nadelbäumen die in Skandinavien wachsen. Es Istanbul das Harz, das Ca. 50 Millionen Jahre alt ist.300 verschiedene Farben. Älteste Bernstein 360 Tonnen Bernstein. Griechen nannten ihn electron, 8% über 100 Gramm. Kleine Steine wird gepresst zu Lacken und Ölen für Instrumente. Chinesen diktieren Preise kaufen hellen  Bernstein aus blauer Erde. 149 km bester Strand in Palmnicken. Jeder muss selbst Bernstein gewinnen. 800 kg Bernstein für die Pyramide verbaut. Wir besichtigen den Tagebau in  Palmnicken, schauen in einem kleinen Museum vorbei und besichtigen das Schlosshotel, das direkt runter zum schönen Sandstrand führt. Rechts und links schönen Mischwald als Park angelegt. Ein unterirdischer Gang führt in das Hallenbad, das in einem kleinen Pavillon angesiedelt ist. Nun geht es nach Pillau. Alle Straßen sind hervorragend, schließlich ist die Gegend durch den Bernsteinabbau zu Wohlstand gekommen. Leider  regnet es und wir können die schöne Landschaft nicht richtig genießen. In Pillau gehen wir zum Wasser und sehen wo die Schiffe Richtung Danzig abfahren. Die ganze Zeit regnet es und die Laune sinkt. Schließlich gehen wir in einen super modernen Sparladen und kaufen ein bisschen ein. Alles gibt es hier wie bei uns daheim vielleicht besser, da nicht nur die Waren aus Spar Deutschland hier verkauft werden sondern auch noch das russische Angebot. Und wir fahren nun im Feierabendverkehr zurück nach Kaliningrad/Königsberg, wo wir ganz zentral im Ibis Hotel nächtigen. 

Marienburg







Von Kardinen nach Königsberg

Von Kardinen nach Königsberg 
Wir verlassen das lauschige Plätzchen hier am Frischen Haff und fahren auf der neuen EU Straße durch die wunderschöne Landschaft. Überall frühstücken die Störche, Reiher und massenweise Stare sitzen auf den Telefonleitungen. Links und rechts kleine Dörfchen mit Storchennester auf vielen Häusern. Und wir halten an einem  3-stöckigen Storchennest das immer einen Stock aufgestockt wurde. 3 Störche schauen uns zu. Versucht man näher zu kommen und zu fotografieren fliegen sie weg. Wir erreichen die Grenze zu Russland auf der Strecke Berlin-Kaliningrad.wir rechnen mit Ca. 3 Stunden Kontrolle. Formulare ausfüllen, mehr Formulare ausfüllen, umschreiben in Kyrillisch. Unsere RL flippt bald aus. Erst alles Visum. Nun noch Passkontrolle. Eine Stunde schon rum, dabei sind wir das einzige Auto hier an der Grenze. Die Kontrolleurin steigt ein. Kontrolliert. Vergleicht. Unsere RL rollt die Augen. Na endlich, sie ist fertig. Wir fahren 100 m weiter. Erneute Kontrolle. Ohne Koffer. Aussteigen, anstehen, Bus wird kontrolliert, nun wieder abgezählt. Nächster Stopp. Kontrolle, nun muss Wolfgang noch pinkeln, Grenzerin weiß nicht ob sie das erlauben darf, muss erst noch telefonieren. Er darf. Das Gelächter ist groß. Nach 1 3/4 Std ist die Grenze passiert. Nun sind wir in Russland. Wir sind 13 km vor Königsberg, eine beschauliche Landschaft mit Teil ärmlichen Häusern, vielen Schrebergärtchen. Benzin kostet  0,50€/ l. Alte historische deutsche Namen überall hier in der Gegend. Wir sehen die Schichau Werft, die gute Aufträge erhält und zwar u. A. Aus Holland. Die Vorstädte von Kaliningrad, die Häuser werden properer, gleich stoppen wir zum Kaffeetrinken. Kalinin ist ein Politiker, rechte Hand von Stalin, nach dem wurde die die Stadt benannt. Kreuzfahrtschiffe legen hier und in Pillau an. Wir sehen Wohnblocks Plattenbauten, sehr hässlich. Königsbäcker ist eine bekannte Bäckerei. Auf dem Boden von  unserem  Ibis Hotel stand vorher das Königsberger Schloss. Wir beziehen unser Hotel in der Innenstadt.

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13 July 2016

Danzig

Danzig

12.7.2016 

So, gestern in Danzig angekommen. Junge, hier ist ein Touristenrummel. Das hatten wir von vor 13 Jahren ganz anders im Gedächtnis. Auf dem Langen Markt, wo damals kleine Souvenirstände waren ist jetzt ein Café neben dem anderem. Und sie sind alle voll. Die Touris haben ja immer Durst und müssen einkehren. Wir schlenderten gemütlich durch das Krantor und schauten zu wie Kleinkünstler sich durch verschiedene Tätigkeiten präsentierten. Unsere Gruppe scheint nett zu werden, alles sehr interessierte Leute . Abends noch bisschen im Freien auf der Terrasse geklönt und dann zeitig ins Bett, denn heute geht es auf die Marienburg, die damals der größte Backsteinbau Europas war. Und nun geht es gleich los.

26 May 2016

Das Mittelmeer eingeweiht

 

So, nachdem gestern der Hickhack mit der Lieferung der neuen  Klimaanlage vorbei war, sind wir erneut an den Strand gefahren und ich habe das getan, was ich mir fest vorgenommen hatte: ich bin ins Wasser gegangen. Und das kam so: mit den Füßen rein, Wasser kalt,  sehr kalt für meine Verhältnisse, rechts von mir 3 kleine Kinder, die offenbar Hornhaut am Körper hatten planschen da rum, rechts von mir ein sehr, sehr alter Mann geht rein und schwimmt los. Ja, und da hat mich mein alter Ehrgeiz gepackt und ich bin todesmutig auch rein. Und nach ein paar Minuten Bewegung wars dann auch gar nicht mehr so schlimm und ich konnte es gut aushalten. Aber niemand da, der mich ein bisschen bewundert hätte für meine Heldentat, na ja, der Strand war sowieso total leer... Aber ich war eine Viertelstunde drin. Und heute früh geh ich gleich mit meiner englischen Freundin Jenny auf den  großen Wochenmarkt in Vila. Da kommen die Bauern der Umgebung und verkaufen ihre Produkte und die Händler mit Klamotten sind natürlich auch da. Männer brauchen wir beide bei dieser Einkaufstour nicht, sie haben keinen Sinn für: " ... Ach schau doch mal wie schön, und meinst du, das steht mir? " na ja, was Frauen so zum Besten geben wenn sie unterwegs sind.  Und gleich geht's los, muss mich noch bisschen aufhübschen, denn ohne Lippenstift geh ich noch nicht mal auf den Markt. 

22 May 2016

Auf dem Weg nach Alicante



Und wir fliegen über Äcker, über Felder, über Seen, über Berge über Meere. Unter uns ein großer Kanal, der Rhein. Baggerseen mit verschiedenen Farben von Dunkelblau bis Türkis. Ordentliche Anhäufungen von Dörfern mit roten und braunen Dächern,  wir befinden uns auf der französischen Seite. Die Felder sind herrlich, ganz gerade, sie wurden wohl kürzlich erst bestellt und leuchten nun in verschiedenen Ockertönen und Hellgrün. In der Ferne sieht man die schneebedeckten Alpen. Ein unendlich langer Gebirgszug. Etwas weiter im Süden nun auch vermehrt Wald und größere Ortschaften und der Blick auf die Alpen wird noch besser. Und wir überfliegen einen großen See, es könnte der Genfer See sein, und wir steuern direkt in die Alpen rein. Ja und dann fliegen wir am Mont Blanc vorbei. Der größte Berg Europa mit Ca 4000 m. Dann der See von Annecy  und der Ort in der Ferne vermutlich Albertville. Hier waren wir schon Skifahren in den französischen Alpen. Und Schnee hats noch überall, ja man könnte sogar jetzt noch Skifahren hier oben. Ach, ist das schön. Wir sind jetzt genau oben drüber über den höchsten Bergen Europas, den Alpen und alles voll in der Sonne. Und es dauert nicht lange und wir sind am Meer, ja unser Mittelmeer, die französische Küste mit der Großstadt Marseille. Eine wunderschöne Küstenlandschaft und dann nur noch Meer, ganz platt, keine Schaumkronen, einige wenige Frachtschiffe, ein Kreuzfahrtschiff, über uns ein anderer Flieger und Sonne, nichts als Sonne. Und schon liegt Mallorca vor uns mit den wunderschönen Steilküsten, den Halbinseln, den schönen Buchten mit ihren Sandstränden, den Marinas mit den Yachten. Und Stauseen mit reichlich Wasser drin. Und dann sehen wir Palma, die Hauptstadt, die langen Strände von El Arenal. Ein Kreuzfahrtschiff liegt im Hafen. Und die ganze Bucht voller Motorboote. Oh mir wird schon so spanisch ums Herz. Ich hätte so gerne alle meine Lieben um mich. Und schon sind wir auf der Höhe von Menorca und  Ibiza, der Kapitän nimmt das Gas weg, in den Ohren knackt es und bald werden  wir landen. Urlaubsstimmung macht sich breit. Tief unter uns fährt die Fähre von Denia nach Mallorca, ganz deutlich zu sehen . Jetzt sehen wir unseren Stausee und unsere Urbanizacion, ja vielleicht sogar unser Häuschen. Oh wie schön. Der Stausee hat irre Wasser. Unsere ganze Costa Blanca liegt unter uns. Die Orangenplantagen unter uns sind richtig grün, oh das hat hier gut geregnet. Wie schön für die Orangenbauern. Unsere Autopista unter uns, alles so vertraut. Die Plantagen, alle Bäume in Reih und Glied, Orangen, Zitronen, Nisperos... Ja auch paar Folienfelder mit Früchten  für den Rest Europas. Und runter, runter, runter, Bremsklappen raus, gleich sind wir da. Alle Wasserreservoirs sind voll, GsD! Crew ready for landing. Glück gehabt, 100% Bodensicht auf dem ganzen Flug. Und vor uns nun Alicante, die Burg Santa BArbara, der Hafen, und Touch down, gelandet.


08 April 2016

8.4. von Kohima ins Umland Khonoma

8.4. von Kohima ins Umland Khonoma, 
Soldatenfriedhöfe, 1944, Japaner waren auf dem Vormarsch gegen die Engländer, um das britische Kolonialreich unter Kontrolle zu bringen. Dimapur war schon erobert als es hier bei Kohima zur entscheidenden Schlacht kam. Die britischen Soldaten und die Einheimischen verteidigten die Stadt erfolgreich, womit der japanische Vormarsch endgültig gestoppt war. Opferzahl Ca. 4000. anschließend besuchten wir das Vorzeigedorf Khonoma, ein Agami Dorf umgeben von Reisfeldern mit vielen schönen  Blumen, einem Fort und etlichen Kirchen. Wir gehen zum höchsten Punkt, 2 Sateliten-Antennen verschandeln die  Landschaft. Hier ist die Jetztzeit angekommen. Alles ist sehr gut gemauert. Eine Gedenktafel... besagt: Naga Gebiet ist NICHT indisch und wir werden dafür kämpfen! Und dann wird im  Dorf  ein Schwein  geschlachtet, wir sind hautnah dabei. Das Rind war schon verarbeitet, die Beine lagen noch rum. Ein anderes Schwein war auch schon zerlegt. Zuerst wurde es mit einem Flammenwerfer abgesengt und schön sauber gewaschen. Dann zerteilt. Die dicke Fettschicht wird abgeschnitten, Innereien herausgenommen, Därme gereinigt. Nun kann bald Hochzeit gefeiert werden, 3 Schweine und ein Rind, da werden schon einige Gäste von satt. 
Unser Guide erklärt uns, die Kultur der Nagas sei vorbei, aber in Folkloreveranstaltung wird vieles am Leben gehalten. Wir besuchen noch das staatliche Ethnologiemuseum. Eine sehr, sehr schöne Ausstellung mit ganz vielen authentischen Exponaten, Trachten, Kriegsgerät und auch ein paar Totenköpfen von der Beute der Headhunter. 
Ich war sehr begeistert, mein Ethnoherz hüpfte vor Freude. Den Abschluss des heutigen Tages bildet der Besuch eines Museumsdorfes, in dem von vielen Stämmen die Murungs, also die Dormitories der Jungen angesiedelt wurden. Hier hat man einen schönen Überblick über die verschiedenen Arten dieser Häuser. In einigen befanden sich die großen Trommeln aus einem einzigen Teakbaum geschnitten. Sehr schön wäre es zu erleben, wenn ein großes Festival stattfindet und die verschiedenen Stämme in ihren traditionellen Trachten ihre Tänze darbieten. Leider war uns dieses Folklore Spektakel nicht vergönnt. Heute Abend gehen wir zum Abschiedsdiner in ein schönes Restaurant und lassen die Reise Revue passieren, danken unserem  Guide, Michi, sowie unseren 3 Fahrern, die uns auf diesen schlechten Straßen hier wohlbehalten ans Ziel gebracht haben. 
 

7.4. Kohima, Hauptstadt des Nagalandes

7.4. auf dem Weg in die Hauptstadt des Nagalandes Kohima. 

Die Stämme hier heißen Angami und wir wollen uns mal informieren wie sie denn so leben. Unterwegs fahren wir durch große Gebiete die den Dörfern selbst gehören und die hiesigen Stämme beschließen Brandrodung  und  die Gebiete eventuell anderweitig zu kultivieren, tja  oder halt auch nicht. Feuerholz braucht man ja schließlich auch, wenn man bedenkt wie kalt es hier wird. Der Staat hat hier nichts zu sagen. Das Dorf ist autonom. Auf 1550 m sind wir im Nebel und besuchen das Dorf Longkam, ein sehr gepflegtes, reiches Dorf, überall Blumen und sehr sehr große ordentliche Holzstämme vor den Häusern. Irgendwie ordentlich ist gleich christlich, Megakirchen der Baptisten, fast berührt das schon peinlich, größer als die Berge hier. Es gibt hier auch hohe Bäume mit Blüten wie Orchideen, jedoch Ca. 8 cm i. Durchmesser, 5 Blütenblätter, sind aber keine Schmarotzer .
Und wieder wird ein Stück Wald abgefackelt. In Anbetracht der vielen kahlen Berge wird unser globales Auge geschärft. Wenn das so weiter geht ist hier in 2-3 Generationen kein Baum mehr übrig. Und irgendwann nach 2 Stunden kommen wir an eine Polizeikontrolle. Alle Formalitäten vorzeigen. 2 unserer Jeeps dürfen weiterfahren. Auf den dritten müssen wir warten. Er hat kein TÜV Äquivalent Scheinchen. Sind halt Uraltautos. Aber in diesem Land hier kann man ja GsD alles mit Geld regeln. Und so wurde etwas verhandelt, für jeden Polizisten ein Schein ins Formular gelegt und nach 20 min war die Kiste frei gekauft. Unsere nächste Stadt auf vielen vielen Hügeln gelegen heißt Bokha. Ein Dorf und dann 4 supermoderne Glaskästen, mehrere Stockwerke hoch, wir vermuten gehässig, dass sie den Drugbaronen gehören. und Kirchen. Überall riesige christliche Kirchen, groß, s e hr. G4oß. Da haben die Baptisten super Missionsarbeit he eistet. Ich bin versucht mich h einmal näher mit deren Programm zu befassen. Wer war der Missionar, der das hier bewerkstelligt hat, woher kam  er . Und was war hier vorher. Leute vom Lotha Stamm leben hier. Welche Ethnologen haben hier geforscht?
Als nächstes besuchen wir das Dorf Tuopema mit der riesigen Kirche und einem Murung, früher Schlafsaal für Jungs, heute Versammlungssaal für die Alten. Wir gehen durch ein Großes Tor mit Teakschnitzerei, solche Teakbäume sieht man hier nirgends mehr, sind alle abgeholzt. Wieder erstaunt wie gepflegt alles ist, Ordentliche Mauern, keine Blech- oder Bambushütten. Die Landschaft ist gekennzeichnet durch Weite Täler und ca. 1500m hohe Hügel/ Berge. Die Dörfer sind immer ganz oben auf dem Berg, woher kriegen die ihr Wasser? Obwohl doch in der Mitte of nowwhere haben Sie hier Satelitenschüssel, händy, Autos, Blumen oder sogar ein Gartencenter .
Und da kommen wir endlich in der Hauptstadt von Nagaland, Kohima, an. Liegt auf 100 Hügeln. Wahnsinnsverkehr. Nichts geht mehr. Und wir müssen bergauf und bergab. Auch eine nette Innenstadt gibt es schon. Da steht der Polizist und regelt die 6 Straßen die  hier sternförmig zusammentreffen. Unser Hotel ist sehr, sehr gut. Warmes Wasser und Internet.


06 April 2016

6.4. Mokoktschung

6.4. Mokoktschung 

unser Guesthouse in Mokoktschung hat Internet, sehr zur Freude aller Reiseteilnehmer. Die Stadt macht einen relativ gepflegten Eindruck, sehr groß und viele Taxis. Die Häuser sind farblich angelegt, mit kleinen Gärten. Hier sind so ziemlich alle Stämme vertreten, und die Religion ist Christlich, Baptisten haben hier Mission betrieben. Wir besichtigen die sung kotenem lake Anlage im Mopungchukat Dorf. Mehrere Sculpturen befinden sich hier, u.a. Ein riesiger Baum, in den die Geschichte der örtlichen Kulturen  geschnitzt sind, auch eine beeindruckende Skulptur die den hornbill Vogel darstellt, der für diese Gegend eine besondere Bedeutung hat. Wir fahren zurück nach Mokoktschung auf den örtlichen Markt, kaufen Orchideen für Michi, unseren Guide. Wir stromern noch ein bisschen durch die Stadt und kehren zum Mittagessen in ein ganz schönes Restaurant mit vielen Einheimischen ein. Die Tatsache, dass Einheimische zum Essen gehen, lässt mich darauf schließen, dass es sich um eine reiche Stadt handelt. Wir fahren noch ein bißchen durch die Berge zum Dorf Ungma, wo wir das örtliche Heimatmuseum sowie das Haus der männlichen Jugend, genannt Murung anschauten. Früher schliefen alle Buben ab einem bestimmten Alter in diesem Haus bevor sie initiiert wurden und mit den erwachsenen Männern auf die Jagd, bzw. in den Krieg ziehen durften.  Heute ist die Schulausbildung in der Hand der Kirche, Baptisten, und die Murungs stehen zur Erinnerung leer. Drinnen befindet sich eine Feuerstelle, dann eine große Bastmatte, auf der die Buben schlafen. Hier wurden die Geheimnisse des Stamms an die Jungs weiter gegeben. Die Mädels blieben daheim bei der Familie. Die Frauen hatten ein separates Haus, in dem sie während ihrer Periode schliefen. Sie durften dann auch nicht in ihre Küche. Heute ist das nicht mehr so. Anschließend besuchten wir noch das Dorf Longpa mit sehr vielen schönen, bunten Häusern. Wir sahen auch hier den Murung an, sowie die Ca. 8 m lange Trommel. Ja und wie auch in der Stadt Mon, mussten wir auch hier zur Polizei um zu 

8 m lange Trommel 

unterschreiben. Tee trinken und dann ab ins Guesthouse, das Internet wartet...